Düsseldorf entdecken: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt
Die Skyline des Neuen Hafens von Düsseldorf gehört zu den schönsten Fotomotiven für Touristen.
Düsseldorf lässt sich besonders gut zu Fuß entdecken: Altstadt, Königsallee, Hofgarten und Rheinufer liegen nah beieinander, während Rheinturm und MedienHafen den Weg in die moderne Stadt markieren. Wer mehr Zeit mitbringt, erreicht mit Schloss Benrath, Kaiserswerth, Nordpark und Aquazoo weitere lohnende Ziele außerhalb des Zentrums. Zwischen historischen Bauwerken, bedeutenden Kunstsammlungen, japanischer Alltagskultur und markanter Architektur zeigt Düsseldorf sehr unterschiedliche Seiten. Für einen ersten Überblick genügt ein Tag, doch mit zwei oder drei Tagen bleibt genügend Zeit für Museen, Parks, Stadtviertel und entspannte Pausen am Rhein. So können Besucher ihre Route nach Interessen, Wetter und verfügbarer Zeit sinnvoll zusammenstellen.
Kurzfakten zum Thema
- Altstadt, Burgplatz, Rheinuferpromenade und Königsallee lassen sich gut bei einem Rundgang durch die Innenstadt verbinden.
- Für Rheinturm, Landtag und MedienHafen sollte zusätzliche Zeit am südlichen Innenstadtrand eingeplant werden.
- Schloss Benrath, Nordpark und Aquazoo liegen außerhalb des kompakten Innenstadt-Rundgangs.
- Ein Tag reicht für einen ersten Eindruck; zwei bis drei Tage lassen Raum für Museen, Parks und weitere Stadtteile.
- Viele zentrale Ziele sind zu Fuß erreichbar. Für weiter entfernte Sehenswürdigkeiten sind U-Bahn, Straßenbahn und S-Bahn praktisch.
- Öffnungszeiten, Eintrittspreise und mögliche Einschränkungen sollten besonders bei Museen, Kirchen und Aussichtspunkten vorab geprüft werden.
Düsseldorf ist eine Stadt der kurzen Wege und der auffälligen Gegensätze. Zwischen Altstadt und MedienHafen liegen nur wenige Kilometer. Historische Kirchen stehen nicht weit von moderner Architektur entfernt, auf der Königsallee treffen Luxusgeschäfte auf einen begrünten Stadtgraben, und am Rhein geht das geschäftige Zentrum fast unmittelbar in eine breite Flaniermeile über.
Viele der bekannten Sehenswürdigkeiten lassen sich deshalb bei einem Rundgang miteinander verbinden. Für die weiter außerhalb gelegenen Ziele wie Schloss Benrath, den Nordpark oder das Aquazoo Löbbecke Museum sollte dagegen zusätzliche Zeit eingeplant werden. Wer Düsseldorf zum ersten Mal besucht, kann an einem Tag die Innenstadt kennenlernen. Zwei oder drei Tage ermöglichen auch den Besuch der Düsseldorfer Museen und Ausflüge in andere Stadtteile.
Die Düsseldorfer Altstadt
Die Altstadt bildet das historische und gesellschaftliche Zentrum Düsseldorfs. Sie erstreckt sich nur über rund einen halben Quadratkilometer, besitzt aber eine ungewöhnlich hohe Dichte an Gaststätten, Brauhäusern, Geschäften, Museen und historischen Gebäuden. Mehr als 260 gastronomische Betriebe haben ihr den Beinamen „längste Theke der Welt“ eingebracht. Gemeint ist allerdings keine durchgehende Theke, sondern das engmaschige Netz aus Kneipen, Bars und Restaurants. Auch Visit Düsseldorf bietet eine aktuelle Orientierung zu den Sehenswürdigkeiten der Altstadt.
Zu den wichtigsten Straßen gehören die Bolkerstraße, die Flinger Straße und die Ratinger Straße. Die Bolkerstraße zählt zu den bekanntesten Ausgehstraßen. Dort befindet sich auch der Standort des Geburtshauses von Heinrich Heine. Die Ratinger Straße gehört zu den ältesten Straßen der Stadt und ist vor allem für ihre Brauhäuser und Kneipen bekannt.
Düsseldorfer Altbier wird in kleinen, zylindrischen Gläsern serviert. In traditionellen Brauhäusern bringt der Köbes häufig unaufgefordert ein neues Glas, solange der Gast den Bierdeckel nicht auf das leere Glas legt. Auch ohne Kneipenbesuch lohnt sich die Altstadt: Zwischen den belebten Straßen liegen Kirchen, kleine Plätze, Innenhöfe und mehrere bedeutende Museen. Wer einkehren möchte, findet in unserem Überblick zu Düsseldorfs Kneipen und Restaurants weitere Orientierung.
Burgplatz und Schlossturm
Der Burgplatz am Rhein gehört zu den zentralen Orten der Altstadt. Hier stand einst das Düsseldorfer Schloss. Nach mehreren Bränden und Zerstörungen blieb davon nur der Schlossturm erhalten. Er beherbergt heute das SchifffahrtMuseum, das die Geschichte der Rheinschifffahrt und die Bedeutung des Flusses für Düsseldorf behandelt.
Vor dem Turm öffnet sich der Platz zur Rheinuferpromenade. Die große Freitreppe am Wasser ist bei gutem Wetter ein beliebter Treffpunkt. Von hier fällt der Blick auf den Rhein, die Oberkasseler Brücke und das gegenüberliegende Rheinufer.
Nur wenige Schritte entfernt steht das historische Rathaus. Auf dem Marktplatz davor erinnert das Reiterstandbild an Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, den die Düsseldorfer meist Jan Wellem nennen. Er machte Düsseldorf um 1700 zu einem bedeutenden höfischen Kunst- und Kulturzentrum.
Die Basilika St. Lambertus
Die Basilika St. Lambertus ist eine der ältesten und auffälligsten Kirchen der Stadt. Ihr verdrehter Turmhelm prägt die Silhouette der Altstadt. Einer verbreiteten Düsseldorfer Erzählung zufolge soll sich der Turm aus Scham gedreht haben, weil bei einer Hochzeit keine Jungfrau vor den Altar trat. Tatsächlich geht die ungewöhnliche Form auf die Konstruktion des Dachstuhls und spätere Veränderungen zurück.
Im Inneren befinden sich unter anderem das Grabmal Herzog Wilhelms des Reichen und kunsthistorisch bedeutende Ausstattungsstücke. Zusammen mit Schlossturm, Rathaus und Burgplatz zählt St. Lambertus zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der Altstadt.
Die Rheinuferpromenade
Die Rheinuferpromenade verbindet die Altstadt mit dem Landtag, dem Rheinturm und dem MedienHafen. Heute ist sie eine der beliebtesten Spazierstrecken Düsseldorfs. Dass hier so viel Platz für Fußgänger und Radfahrer vorhanden ist, wurde möglich, weil der Autoverkehr in den Rheinufertunnel verlegt wurde.
Entlang der Promenade wechseln sich Baumreihen, Sitzstufen, Gastronomie und freie Blicke auf den Fluss ab. Ausflugsschiffe legen am Altstadtufer an. Auf der gegenüberliegenden Rheinseite liegen die Wiesen von Oberkassel, auf denen große Veranstaltungen wie die Rheinkirmes stattfinden.
Ein Spaziergang am Rheinufer zeigt besonders deutlich, wie stark Düsseldorf mit dem Fluss verbunden ist. Die Promenade ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, sondern auch ein Teil des städtischen Alltags. Jogger, Radfahrer, Berufspendler und Besucher nutzen dieselbe Strecke.
Der Rheinturm
Mit einer Höhe von rund 240 Metern ist der Rheinturm das weithin sichtbare Wahrzeichen Düsseldorfs. Er steht am südlichen Ende der Innenstadt zwischen Landtag und MedienHafen. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein weiter Blick über die Stadt, den Rhein und bei klarer Sicht bis weit in die Region.
Eine Besonderheit ist die Lichtskulptur am Schaft. Mehrere übereinander angeordnete Leuchtpunkte zeigen nach Einbruch der Dunkelheit die Uhrzeit an. Wer das System kennt, kann Stunden, Minuten und Sekunden direkt am Turm ablesen.
Der Aufstieg lohnt sich besonders am späten Nachmittag. Dann lässt sich die Stadt zunächst bei Tageslicht und später in der Abendbeleuchtung betrachten. Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollten vor dem Besuch aktuell geprüft werden.
Landtag und Stadttor
Unmittelbar neben dem Rheinturm liegt der nordrhein-westfälische Landtag. Der Gebäudekomplex wurde mit kreisförmigen Strukturen gestaltet, die den parlamentarischen Austausch symbolisieren sollen. Die Lage direkt am Rhein macht das Landesparlament auch architektonisch zu einem auffälligen Bestandteil der Düsseldorfer Stadtsilhouette.
Das nahe gelegene Stadttor besteht aus zwei gläsernen Gebäudeteilen, die einen großen, offenen Innenraum einschließen. Es markiert den Übergang zum MedienHafen und zeigt, wie stark sich das ehemalige Hafen- und Industriegebiet seit den 1980er-Jahren verändert hat.
Der MedienHafen und die Gehry-Bauten
Im MedienHafen treffen alte Speicher, Hafenbecken und Kaimauern auf moderne Bürogebäude, Hotels und Restaurants. Die bekanntesten Bauwerke sind die drei Häuser des Neuen Zollhofs, die nach ihrem Architekten meist Gehry-Bauten genannt werden.
Die Gebäude besitzen geneigte Wände, unregelmäßige Fenster und stark plastische Fassaden. Ein Haus ist mit weißem Putz verkleidet, eines mit rotem Backstein und eines mit spiegelndem Edelstahl. Je nach Blickwinkel wirken die Formen immer wieder anders.
Im Hafen stehen weitere Gebäude international bekannter Architekten. Dazu gehören das gläserne Stadttor, das Sign-Hochhaus und das von Renzo Piano entworfene Bürogebäude Float. Die hohe Dichte moderner Architektur macht den MedienHafen zu einem der wichtigsten Ziele für Architekturinteressierte. Einen aktuellen Überblick bietet auch Visit Düsseldorf zur Architektur der Stadt.
Der beste Eindruck entsteht bei einem Rundgang um die Hafenbecken. Vom gegenüberliegenden Ufer lassen sich die Gehry-Bauten gemeinsam mit dem Rheinturm fotografieren. Am Abend spiegeln sich die beleuchteten Fassaden im Wasser.
Die Königsallee
Die Königsallee, kurz „Kö“, ist Düsseldorfs bekanntester Boulevard. In ihrer Mitte verläuft der Kö-Graben, der von großen Bäumen, Brücken und breiten Gehwegen begleitet wird. Internationale Modehäuser, Juweliere, Banken und Hotels prägen das Straßenbild.
Auch wer nicht einkaufen möchte, sollte die Königsallee entlanggehen. Der Stadtgraben und die alten Baumreihen geben ihr eine besondere Gestalt. Auf den Brücken eröffnen sich gute Perspektiven entlang des Wassers. Im nördlichen Bereich geht die Kö in das moderne Ensemble des Kö-Bogens über.
Die Königsallee steht wie kaum ein anderer Ort für Düsseldorfs Ruf als Mode- und Einkaufsstadt. Gleichzeitig ist sie eine öffentliche Flaniermeile, die von Spaziergängern, Radfahrern und Beschäftigten aus den umliegenden Büros genutzt wird. Einen Überblick über die Lage gibt die Karte von Visit Düsseldorf.
Kö-Bogen und Kö-Bogen II
Am nördlichen Ende der Königsallee entstand mit dem Kö-Bogen ein modernes Stadtquartier. Die geschwungenen Gebäude des ersten Bauabschnitts wurden von Daniel Libeskind entworfen. Dahinter liegt der Kö-Bogen II mit einer großflächig begrünten Fassade und einem begehbaren Gründach.
Das Quartier verbindet Königsallee, Hofgarten, Schauspielhaus und Schadowstraße. Besonders interessant ist der architektonische Kontrast zwischen dem weißen, geschwungenen Düsseldorfer Schauspielhaus, dem geradlinigen Dreischeibenhaus und den neueren begrünten Gebäuden. Die wichtigsten Beispiele moderner Düsseldorfer Architektur liegen hier nur wenige Gehminuten voneinander entfernt. Weitere Bauwerke stellt Visit Düsseldorf im Architekturüberblick vor.
Der Hofgarten
Der Hofgarten ist die zentrale Grünanlage der Innenstadt. Er reicht vom Bereich des Kö-Bogens bis zur Tonhalle und zum Rhein. Wege, Wiesen, Teiche und alte Bäume machen ihn zu einer ruhigen Verbindung zwischen Einkaufsviertel, Kunstareal und Altstadt.
Im Park stehen mehrere Denkmäler und Skulpturen. Das Schloss Jägerhof am östlichen Rand beherbergt das Goethe-Museum. Wer von der Königsallee zur Kunstsammlung, zur Tonhalle oder zum Rhein unterwegs ist, kann den Hofgarten gut in den Spaziergang einbeziehen. Weitere Grünanlagen sind im Überblick zu den Parks in Düsseldorf beschrieben.
Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen und Kunstakademie
Düsseldorf besitzt eine bedeutende Kunstlandschaft. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen verteilt sich auf mehrere Häuser. Das K20 am Grabbeplatz zeigt vor allem Kunst des 20. Jahrhunderts. Das K21 im ehemaligen Ständehaus konzentriert sich stärker auf zeitgenössische Arbeiten und besitzt mit seiner gläsernen Kuppel selbst einen auffälligen Ausstellungsraum.
In unmittelbarer Nähe des K20 liegen die Kunsthalle und die Kunstakademie Düsseldorf. An der Akademie lehrten oder studierten zahlreiche international bekannte Künstler, darunter Joseph Beuys, Gerhard Richter, Paul Klee, Andreas Gursky sowie Bernd und Hilla Becher.
Auch die Akademie selbst ist ein wichtiger Ort der Stadtgeschichte. Zum jährlichen Rundgang öffnen Studierende ihre Ateliers und präsentieren ihre Arbeiten. Der Termin zieht regelmäßig viele Besucher an, sollte jedoch vorab im aktuellen Veranstaltungskalender geprüft werden.
Little Tokyo und die Immermannstraße
Das Gebiet rund um die Immermannstraße wird häufig „Little Tokyo“ genannt. Japanische Restaurants, Supermärkte, Bäckereien, Buchhandlungen und Hotels prägen das Viertel. Es ist kein künstlich geschaffenes Themenquartier, sondern Teil des alltäglichen Lebens der großen japanischen Gemeinschaft in Düsseldorf.
Besucher kommen besonders wegen der vielfältigen Gastronomie. Angeboten werden unter anderem Ramen, Sushi, Udon, japanische Backwaren und Süßigkeiten. Da beliebte Restaurants häufig gut besucht sind, können zur Mittags- und Abendzeit Wartezeiten entstehen.
Zur japanischen Kultur in Düsseldorf gehören außerdem das EKŌ-Haus in Niederkassel und der Japanische Garten im Nordpark. Diese Ziele liegen nicht direkt an der Immermannstraße, lassen sich aber gut in einen weiteren Besuchstag einbauen.
Schloss Benrath
Schloss Benrath liegt im Süden Düsseldorfs und unterscheidet sich deutlich von den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Die rosafarbene Schlossanlage wurde ab 1755 im Auftrag von Kurfürst Carl Theodor als Sommerresidenz errichtet. Verantwortlicher Architekt war Nicolas de Pigage. Schloss, Gärten, Gewässer und Park wurden als zusammenhängendes Gesamtkunstwerk geplant. Die Landeshauptstadt Düsseldorf informiert über den Schlosspark Benrath.
Das Hauptgebäude, die seitlichen Flügel und die weitläufige Parkanlage lassen sich bei einem Ausflug erkunden. Im Ensemble befinden sich außerdem das Museum Corps de Logis, das Museum für Europäische Gartenkunst und das Naturkundemuseum. Der Schlosspark ist mehr als 60 Hektar groß und bietet sowohl geometrisch gestaltete Gartenbereiche als auch weitläufige Wald- und Wasserflächen. Hinweise für den Besuch bietet Visit Düsseldorf zu Schloss Benrath.
Für Schloss und Park sollten mindestens drei Stunden eingeplant werden. Wer an einer Führung teilnehmen oder mehrere Museen besuchen möchte, kann dort einen halben Tag verbringen.
Nordpark, Japanischer Garten und Aquazoo
Der Nordpark liegt nördlich des Stadtzentrums und ist durch breite Achsen, Wasserbecken, Blumenflächen und große Rasenbereiche geprägt. Innerhalb des Parks befindet sich der Japanische Garten. Er wurde nach klassischen japanischen Gestaltungsideen angelegt und umfasst sorgfältig platzierte Steine, Gehölze, Wasser und Wege.
Am Rand des Nordparks liegt das Aquazoo Löbbecke Museum. Es verbindet Aquarium, Zoo und naturkundliches Museum. Die Ausstellungen beschäftigen sich mit der Entwicklung und Vielfalt des Lebens sowie mit unterschiedlichen Lebensräumen. Das Haus eignet sich besonders für Familien und für Tage mit wechselhaftem Wetter. Weitere Informationen zu Flora und Fauna veröffentlicht die Landeshauptstadt Düsseldorf.
Kaiserswerth und die Kaiserpfalz
Wer Düsseldorf abseits des Zentrums kennenlernen möchte, sollte Kaiserswerth besuchen. Der nördliche Stadtteil besitzt einen historischen Ortskern mit barocken Gebäuden, kleinen Gassen und einer ruhigen Rheinpromenade.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Ruine der Kaiserpfalz. Die mächtigen Mauerreste erinnern an eine mittelalterliche Befestigungsanlage am Rhein. Von dort führt ein Spazierweg am Fluss entlang. Kaiserswerth lässt sich gut mit einer Schifffahrt oder einer Fahrt mit der Stadtbahn verbinden.
Düsseldorf sinnvoll entdecken
Für einen ersten Rundgang empfiehlt sich eine Route von der Königsallee über Kö-Bogen und Hofgarten in die Altstadt. Vom Burgplatz führt der Weg an der Rheinuferpromenade zum Rheinturm und weiter in den MedienHafen. Diese Strecke verbindet die wichtigsten Innenstadt-Sehenswürdigkeiten und ist ohne längere Fahrten zu bewältigen.
Little Tokyo kann am Vormittag oder zum Mittagessen ergänzt werden. Schloss Benrath, Kaiserswerth, Nordpark und Aquazoo sind dagegen jeweils eigene Ausflugsziele. Wer Kunstmuseen ausführlich besuchen möchte, sollte ebenfalls mindestens einen zusätzlichen Tag einplanen.
Düsseldorfs Stärke liegt nicht in einem einzigen monumentalen Wahrzeichen. Sehenswert ist vielmehr die Verbindung aus Rhein, Altstadt, Kunst, moderner Architektur, Einkaufskultur und internationalen Einflüssen. Auf engem Raum zeigt die Stadt sehr unterschiedliche Seiten: traditionsbewusst im Brauhaus, elegant auf der Königsallee, experimentell in der Kunst und überraschend modern im MedienHafen. Genau diese Wechsel machen eine Entdeckungstour durch Düsseldorf abwechslungsreich.
Häufige Fragen zu den Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf
Welche Sehenswürdigkeiten sollte man in Düsseldorf zuerst besuchen?
Für einen ersten Besuch eignen sich Altstadt, Burgplatz, Rheinuferpromenade, Königsallee, Rheinturm und MedienHafen. Diese Ziele vermitteln auf vergleichsweise kurzer Strecke einen guten Eindruck von Geschichte, Stadtleben und moderner Architektur.
Kann man Düsseldorfs wichtigste Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkunden?
Die zentralen Ziele zwischen Altstadt, Königsallee und MedienHafen lassen sich gut zu Fuß verbinden. Für Schloss Benrath, Nordpark und Aquazoo sind öffentliche Verkehrsmittel sinnvoll.
Wie viel Zeit sollte man für Düsseldorf einplanen?
Ein Tag reicht für einen Rundgang durch die Innenstadt und am Rhein. Mit zwei oder drei Tagen bleibt zusätzlich Zeit für Museen, Schloss Benrath, Parks und weitere Stadtteile.
Welche Sehenswürdigkeiten in Düsseldorf sind kostenlos?
Altstadt, Burgplatz, Rheinuferpromenade, Königsallee und MedienHafen können ohne Eintritt besucht werden. Für Aussichtsturm, Museen und andere Innenräume fallen in der Regel Eintrittskosten an.
Wann ist die beste Zeit für den Rheinturm?
Am späten Nachmittag lassen sich Tageslicht, Sonnenuntergang und die abendliche Stadtbeleuchtung miteinander verbinden. Bei klarer Sicht ist die Fernsicht besser; aktuelle Öffnungszeiten sollten vorab geprüft werden.
Eignet sich Düsseldorf für einen Wochenendbesuch?
Ja. Die kurzen Wege machen es möglich, an einem Wochenende mehrere zentrale Sehenswürdigkeiten, ein Museum und einen Abend in der Altstadt oder im MedienHafen miteinander zu verbinden.
Welche Ziele eignen sich bei schlechtem Wetter?
Bei Regen bieten sich die Museen der Stadt, das SchifffahrtMuseum im Schlossturm und das Aquazoo Löbbecke Museum an. Vor dem Besuch sollten die jeweiligen Öffnungszeiten geprüft werden.
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