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Parks in Düsseldorf

Düsseldorfs Parks unterscheiden sich nach Lage und Gestaltung. Der Hofgarten verbindet Stadtmitte und Pempelfort mit formalen Gartenachsen und landschaftlich gestalteten Bereichen. Nahe Messe und Aquazoo bietet der Nordpark eine lange Wasserachse und den Japanischen Garten. Der Südpark verbindet den Volksgarten mit Themen- und naturnahen Bereichen. Der Park gliedert sich in den Volksgarten, den intensiv gestalteten Bereich „In den Gärten“ und den naturnahen Abschnitt „Vor dem Deich“. Zu den Themengärten gehören Duft-, Iris- und Steingarten sowie ein Garten in Weiß; im Mai blüht der Rhododendron im entsprechenden Tal. Zwei Wasserspielplätze, ein großer Seilzirkus, ein Streichelzoo, Wasserflächen und der VHS-Biogarten verbinden Spazierwege mit Spiel und Naturbeobachtung. Die Haltestellen Oberbilk, Südpark und Volksgarten erschließen verschiedene Parkbereiche.

Hofgarten Hofgarten Foto: Markus Lenk

Für einen ausgedehnten Rundgang bietet der 70 Hektar große Südpark mehrere Gartenräume und Wiesen. Schlosspark Eller ist mit 30,75 Hektar ebenfalls weitläufig und kombiniert alte Bäume, Weiher, Spiel- und Liegewiesen. Im Zentrum sind Hofgarten und Ständehauspark gut mit einem Stadtspaziergang zu verbinden; Nordpark und Japanischer Garten liegen im Düsseldorfer Norden.

Hofgarten und Nordpark

Der Hofgarten liegt zwischen Stadtmitte und Pempelfort. Im ältesten Teil zwischen Schloss Jägerhof und Wasserbassin treffen streng gestaltete Gartenformen auf landschaftlich angelegte Parkbereiche. Die Reitallee, die Düssel und die Wiesen mit altem Baumbestand prägen die Anlage. Wege führen an Wasserflächen und Skulpturen vorbei; die unterschiedlichen Gartenräume machen den Hofgarten zu einer zentralen Grünanlage für Spaziergänge zwischen Innenstadt und Jägerhof.

Der Nordpark entstand 1937. Seine Wasserachse führt über ein 170 Meter langes Becken zur großen Fontäne. In der nordwestlichen Parkecke liegt der Japanische Garten, der 1975 der Düsseldorfer Bevölkerung geschenkt wurde. Ein Spielplatz mit mehreren Bereichen ergänzt die Garten- und Wasseranlagen.

Historische Parks im Süden und im Zooviertel

Der Elbroichpark gehört zu den kleineren Düsseldorfer Parkanlagen. Sein Altbaumbestand und die Gestaltung unterscheiden ihn von den großen, weitläufigen Anlagen der Stadt.

Schloss und Park Benrath verbinden Schlossarchitektur mit einer gestalteten Parklandschaft. Das Schloss diente als kurfürstliche Sommerresidenz. Heute ergänzen Spazierwege und Gartenräume den Besuch des historischen Ensembles im Düsseldorfer Süden.

Der Zoopark erinnert an den früheren Düsseldorfer Tierpark, der 1943 bei einem Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde. Die Anlage und das angrenzende Zooviertel tragen so Spuren der Stadtgeschichte.

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Schlosspark Eller und Rheinpark Bilk

Der Schlosspark Eller gehört zu den großen Düsseldorfer Parks. Wiesen, Gehölz- und Waldflächen, zwei Weiher und der Eselsbach prägen den englischen Landschaftspark. Im Sommer finden Veranstaltungen am Musikpavillon statt. Zwei Spielplätze, ein Wasser- und ein Abenteuerspielplatz ergänzen das Angebot für Kinder und Jugendliche.

Die Zugänge liegen an der Heidelberger Straße, Deutzer Straße und Am Dammsteg. Zur Haltestelle Vennhauser Allee fahren die Stadtbahn U75 und mehrere Buslinien. Am Vogelschutzweiher ergänzt eine Insel mit dem Maximilian-Weyhe-Denkmal den Rundgang.

Der Rheinpark Bilk verbindet die Innenstadt mit dem Hafen. Wiesen und Pflanzenflächen liegen nahe Landtag und Rheinturm; der Park lässt sich daher mit einem Spaziergang am Rhein und durch den Medienhafen verbinden.