Mauereinsturz in Düsseldorf Flingern fordert am 20. Mai ein Todesopfer

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Eine einstürzende Mauer kostete am Fraitagmorgen (20. Mai) einen 24-jährigen Bauarbeiter aus Lettland das Leben.
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Ein schrecklicher Baustellenunfall forderte heute gegen 9.20 Uhr ein Todesopfer. Eine Mauer stürzte im Wohngebiet von Düsseldorf, im Stadtteil Flingern auf der plötzlich über zwei Bauarbeitern ein und begrub sie unter den Trümmern. Die mehrere Meter tiefe Baustelle lag in Düsseldorfs Stadtteil Flingern, in der Albertstraße, Ecke An der Icklack.

Nach Berichten der Polizei konnte ein 24-jähriger Arbeiter gegen 11 Uhr nur noch tot geborgen werden. Ein 39-jähriger weiterer Bauarbeiter, wie sein Kollege ebenfalls aus Lettland, ist mit dem Hubschrauber in die Duisburger Unfallkliniken transportiert worden. Er hatte bei dem Unfall schwerste Verletzungen erlitten.

Der Bautrupp hatte den Auftrag, eine Mauer des Nachbarhauses abzureißen. Warum diese während der Arbeiten plötzlich zum Einsturz kam und die beiden Bauarbeiter unter sich begrub, konnte bisher nicht geklärt werden. Die beiden Arbeiter aus Lettland hatten zum Zeitpunkt des Unfalls in einer etwa 4 Meter tiefen Baugrube gearbeitet. Sie waren damit beschäftigt, die Kellerwand des Nachbarhauses mit Abbruch-Werkzeugen zu bearbeiten, bevor sie von den Trümmern der Mauer überrascht wurden. Sie hatten keine Chance, sich in Sicherheit zu bringen. Die Abbruchmauer stürzte offensichtlich ohne Vorwarnungen ganz plötzlich zusammen.

Die Anwohner der Baustelle waren nach dem Einsturz von der Feuerwehr vorsorglich evakuiert worden, da die eingestürzte Mauer ein Teil des Fundamentes war. Gegen 12 Uhr konnten schließlich sie wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, nachdem ein Gutachter die Standfestigkeit des betroffenen Nachbarhauses festgestellt hatte. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gemeinsam mit der Bau Genossenschaft und der Staatsanwaltschaft.

Der Rettungstrupp schaffte es schließlich nach etwa 40 Minuten, den 39-jährigen Letten mit den Händen aus den Trümmern zu befreien. Er war bis zur Hüfte von den Mauerresten verschüttet worden. Das Team der Notärzte vor Ort konnte ihn versorgen und anschließen mit dem Helicopter Christoph 9 zur Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg transportieren lassen.

Für den zweiten Bauarbeiter, den 24-jährigen Letten, kam jedoch alle Hilfe zu spät. Er war seinen schweren Verletzungen erlegen. Er war von den Trümmern der komplett begraben worden.

Stephan Tripp

Foto: Markus Lenk

Datum: 20.05.2011

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