Neuer Zollhof und Gehry-Bauten im MedienHafen
Der Neue Zollhof zählt zu den bekanntesten Architekturensembles im Düsseldorfer MedienHafen. Die drei skulpturalen, organisch geformten Gebäude von Frank Gehry unterscheiden sich in Materialität, Höhe und Formensprache. Klinker, Edelstahl und strahlend weißer Putz setzen unterschiedliche Akzente, während die Gruppe als zusammengehöriges Ensemble am Hafenbecken wirkt. Gerade der Kontrast macht den Ort für einen Architekturspaziergang interessant.
Drei Baukörper, drei Fassadenwirkungen
Beim Rundgang fallen zunächst die unterschiedlichen Oberflächen ins Auge: helle, reflektierende Fassaden stehen neben dunkleren und metallisch wirkenden Flächen. Auch die Außenlinien sind nicht streng rechtwinklig. Fensterachsen, Vorsprünge und gekrümmte Flächen verändern ihr Erscheinungsbild je nach Blickwinkel. Das Ensemble wirkt aus der Nähe und aus der Distanz jeweils anders: Am Wasser wird die Gruppe als Ganzes lesbar, während ein Weg entlang der Gebäude einzelne Fassaden und Spiegelungen hervorhebt.
Die Gebäude sind Teil eines gewandelten Hafenareals, in dem frühere gewerbliche Nutzung und neue Büro-, Dienstleistungs- und Kulturfunktionen aufeinandertreffen. Der MedienHafen bleibt ein Arbeitsquartier; der öffentliche Außenraum erlaubt es dennoch, die Architektur von den Wegen und Hafenbecken aus wahrzunehmen. Für den Architekturspaziergang nutzen Sie die öffentlichen Außenwege entlang der Gebäude und Hafenbecken.
So ordnen Sie den Besuch in den MedienHafen ein
Der Neue Zollhof lässt sich mit den übrigen Hafenbecken und der Rheinuferseite verbinden. Achten Sie beim Gehen auf die unterschiedlichen Maßstäbe: historische Speicher- und Hafenstrukturen, moderne Bürohäuser und die markanten Gehry-Bauten stehen in unmittelbarer Nachbarschaft. Das Ensemble steht im größeren Zusammenhang des MedienHafens.