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Olympic Adventure Camp Düsseldorf: Sport für junge Menschen

Das Olympic Adventure Camp (OAC) ist eine Düsseldorfer Sportwoche für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen sechs und 21 Jahren. Die Angebote sind kostenfrei und können ohne Anmeldung ausprobiert werden. Sportamt und Amt für Soziales und Jugend organisieren das Camp gemeinsam mit dem Stadtsportbund, Düsseldorfer Sportvereinen und weiteren Partnern. Erstmals fand das OAC 2004 im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Athen statt; seitdem gehört es zum Ferienangebot der letzten Sommerferienwoche.

Ein Ferienangebot mit großer Reichweite

Zum 20-jährigen Bestehen 2024 zog das Camp rund 100.000 Besucherinnen und Besucher auf den Apollo-Platz. Viele Jugendliche kamen an mehreren Tagen wieder. Das Programm verband olympische Sportarten mit Klettern und Trendsport. Wasserrutsche und Trinkwasserstationen waren an heißen Tagen stark gefragt; das Wasser der Rutsche wurde anschließend zur Bewässerung der umliegenden Bäume genutzt. Auch der seit 2024 eingesetzte Endless Climber zog Kletterinteressierte an. Kinder mit Behinderung konnten an allen Tagen teilnehmen; am Inklusionstag 2024 erhielten Gruppen aus entsprechenden Freizeiteinrichtungen besonderen Vorrang.

Sportarten im neuen Park

Die Ausgabe 2026 wechselte wegen Bauarbeiten am Apollo-Platz in den Freizeitpark Ulenbergstraße in Flehe. Im Programm standen unter anderem Basketball, Beachvolleyball, Bogenschießen, Boxen, Bubble Soccer, Calisthenics, Capoeira und Baumklettern. Der Hochseilgarten, eine Riesenleiter, Tri-Tennis und Minigolf ergänzten die Stationen. Neu waren Beachvolleyball und ein Skatepark, den das Team des Skateparks Eller betreute. Der neue Park bot große Grünflächen und schattige Bäume; Wiesen und Bänke dienten Familien als Pausen- und Picknickbereiche.

Das Sportamt und das Amt für Soziales und Jugend gewannen 25 Vereine und Träger der freien Jugendhilfe als Kooperationspartner; auch der Sportactionbus des Stadtsportbundes war dabei. Rund 160 Helferinnen und Helfer unterstützten die Durchführung. Die Jugendberufshilfe bot vegetarische und nichtvegetarische Snacks sowie süße Speisen zu familienfreundlichen Preisen. Stadtwerke-Stationen gaben Trinkwasser aus; eine eigene Flasche ließ sich dort auffüllen. L’Oréal kündigte für die Ausgabe 2026 die Bereitstellung von 1.200 Mini-Sonnencremetuben an. Am Veranstaltungsort gab es keine Parkplätze; für die Anreise nannte die Stadt die Haltestellen Aachener Platz, Merowingerplatz und Ubierstraße. Fahrradparkplätze standen an den beiden Eingängen.

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Inklusion und Jugendabend

Alle Angebote standen grundsätzlich auch Menschen mit Behinderung offen. Über die Woche verteilt konnten Besucherinnen und Besucher Blinden- und Amputiertenfußball spielen oder den Rollstuhlparcours nutzen. Am Inklusionstag am 25. August erhielten junge Menschen mit Behinderung Vorrang an den Stationen; zusätzlich gab es Para-Voltigieren, Para-Eishockey und Rollstuhl-Basketball.

Das Camp lief 2026 vom 22. bis 29. August täglich von 13 bis 19 Uhr und umfasste rund 50 Mitmachangebote. Der Jugendabend am 28. August verlängerte das Programm bis 20.30 Uhr. Beim Skate- und BMX-Jam zeigten erfahrene Fahrerinnen und Fahrer ihr Können und gaben Jugendlichen Tipps. Die Stadt beschrieb die neue Sportwoche als familienfreundliches Angebot in einer Parkumgebung statt am Rheinufer.

Das OAC ist Teil des Düsseldorfer Veranstaltungsjahres. Der Freizeitpark Ulenbergstraße ergänzt die Auswahl an Parks in Düsseldorf. Für einen Aufenthalt mit Kindern bietet die Düsseldorfer Unterkunftsübersicht passende Übernachtungsmöglichkeiten.