Unterkunft in Angermund: Natur und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Angermund
Angermund verbindet Wald- und Seenlandschaft mit historischen Bauwerken und Wegen durch den nördlichen Düsseldorfer Stadtrand.
Landschaft und Wege rund um Angermund
Das 303 Hektar große Naturschutzgebiet Überanger Mark umfasst Waldflächen der Heltorfer Mark und der Überanger Mark. Es erstreckt sich entlang des Angermunder Baggersees und des Stadtteils Angermund. Im Wald der Überanger Mark wachsen alte Hainbuchen, Ulmen, Eschen und Weißdorn. Dieser Naturraum wurde nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der EU als besonders schützenswert ausgewählt.
Auch die Baggerseen im Umfeld erzählen von der Veränderung der Landschaft: Die drei Seen entstanden durch früheren Kiesabbau und werden heute vor allem als Naherholungsgebiete genutzt. Das Wasserschloss Heltorf liegt am nördlichen Ende von Angermund.
Der Schlosspark Heltorf umfasst 54 Hektar und wurde im 19. Jahrhundert von Maximilian Weyhe als englischer Landschaftspark angelegt. Die Planung begann 1803; der Park entwickelte sich schrittweise zu einer rund 54 Hektar großen Anlage mit Teichen und altem Baumbestand.
Der 12,8 Kilometer lange Ortswanderweg Kaiserswerth–Angermund verbindet die beiden Orte. Anfang und Ende der Strecke sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Bauwerke und Ortsgeschichte
Zu den historischen Bauwerken zählt das Bürgerhaus Angermund in Düsseldorf. Es wurde im 18. Jahrhundert im barocken Stil errichtet und steht seit 1984 unter Denkmalschutz. Die Hubertuskapelle in Düsseldorf-Angermund stammt aus dem 17. Jahrhundert. Auf dem Friedhof Angermund steht außerdem ein bis heute erhaltenes Mausoleum, das 1812 von der Gräflich von Spee'schen Verwaltung errichtet wurde.
Auch die Siedlungsgeschichte lässt sich an einem früheren Befestigungsbau einordnen: Südlich der Siedlung Angermund wurde eine Motte im 13. Jahrhundert zu einer Niederungsburg ausgebaut, einer länglich-ovalen Anlage. Eine weitere lokale Besonderheit zeigt sich im Straßenbild: Die Straßen von Angermund sind mit handgeschnitzten Holzschildern versehen, auf denen jeweils der Straßenname und eine Rose zu sehen sind.