ISS Dome
Multifunktionshalle in Düsseldorf: Der ISS Dome in Düsseldorf, dessen Baubeginn im Mai 2005 erfolgte, wurde am 2. September 2006 eröffnet. Die Namensrechte erwarb im Rahmen eines auf zehn Jahre ausgelegten Sponsoringvertrags das dänische Gebäudedienstleistungsunternehmen ISS. Zuvor wurde der ISS Dome schlicht als „Dome in Rath“ nach dem gleichnamigen nördlichen Düsseldorfer Stadtteil Rath bezeichnet. Die Multifunktionshalle ISS bietet für eine Hülle und Fülle von Veranstaltungen jedweder Art Platz. Vor allen Dingen werden hier im ISS Dome Konzerte namhafter nationaler wie auch internationaler Künstler ausgetragen. Mit rund 12.500 Plätzen für Konzertbesucher ist der ISS Dome nach der Esprit Arena (bis Juni 2009: LTU Arena) die zweitgrößte Veranstaltungshalle in Düsseldorf.
Heimat der DEG - Eishockey im ISS Dome
Einer der festen Veranstaltungen, die regelmäßig im ISS Dome ausgetragen werden, sind Spiele der DEL (Deutsche Eishockey Liga): Im ISS Dome finden die Heimspiele des Düsseldorfer Eishockeyvereins DEG Metro Stars statt. Mit einem Fassungsvermögen von rund 13.400 Zuschauern bei einem Eishockey-Match ist der ISS Dome damit dicht hinter der Kölner Lanxess Arena, der Berliner Halle mit Namen „O2 World“ sowie der Mannheimer SAP-Arena die viertgrößte Eishockeyhalle der Bundesrepublik Deutschland.
Der ISS Dome als Fixpunkt eines neuen Düsseldorfer Gewerbegebiets
Der Bau des ISS Doms hat dazu beigetragen, dass in der Landeshauptstadt Düsseldorf in den Stadtteilen Rath und Unterrath rund um den ISS Dome bisher brach liegendes Gelände neu erschlossen wurde: Ermutigt durch den Bau des ISS Dome sind in diesem Gebiet weitere Neubauten sowie ein neues Zentrum mit Namen Theodorpark entstanden. Dort befinden sich neben dem ISS Dome neue Bürogebäude und Gewerbehallen für Logistikbetriebe des nahe gelegenen Flughafens. Zudem errichtete der Autohersteller BMW eine neue Vorzeigefiliale neben dem ISS Dome.
Der ISS Dome: Nicht nach Schema F
Bei dem Bau neuer Multifunktionshallen ist es mittlerweile üblich, einen rund um die gesamte Halle im Inneren führenden begehbaren Umlauf zu integrieren. Beispiele dafür sind unter anderem die Lanxess Arena in Köln., die Color Line Arena in Hamburg oder die König-Pilsener-Arena in Oberhausen. Bei dem ISS Dome wurde darauf verzichtet; vielmehr besitzt der ISS Dome zwei separate Bereiche mit je einem eigenen Eingang. Resultat: Der VIP-Bereich ist beim ISS Dome von der übrigen Halle abgetrennt. Im Laufe der Zeit wurden die gastronomische Angebote im ISS Dome sukzessive erweitert. So findet man zum Beispiel bei den Heimspielen der DEG Metro Stars eine Fankneipe vor. Mit dem Bau der Multifunktionshalle ISS Dome wurde veranstaltungstechnisch in Düsseldorf eine Lücke geschlossen, denn bis dato fehlte in Düsseldorf eine Mehrzweckhalle, deren Kapazität größer als die altehrwürdige Philips-Halle, aber nicht so groß wie die Esprit Arena war.
Verkehrsanbindung und Parkplätze
In unmittelbarer Nähe vom ISS Dome aus befindet sich das so genannte IDR Parkhaus, das rund 1.500 Parkplätze für motorisierte Besucher und etwa 400 Parkplätze für VIP-Gäste bereit stellt. Die Gebühren zur Benutzung dieses Parkhauses betragen 5 Euro. Das IDR Parkhaus ist nur an Veranstaltungstagen geöffnet und kann zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn angesteuert werden.
Düsseldorf und damit auch natürlich der ISS Dome partizipieren von dem dichten, gut ausgebauten Verkehrsnetz in Nordrhein-Westfalen: Die A 52 zwischen Düsseldorf und Essen befindet sich in unmittelbarer Nähe des ISS Domes, die nächst gelegene Anschlussstelle an diese Autobahn in Düsseldorf-Rath ist nur knapp einen Kilometer vom ISS Dome entfernt. Von dort aus besteht eine sehr gute Anbindung an die A 3 und an die A 57. Die Theodorstraße, die die Stadtteile Rath und Unterrath miteinander verbindet, wurde nach dem Bau des ISS Domes vierspurig ausgebaut, Im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs werden bislang Pendelbusse eingesetzt. Es existieren aber Planungen für eine Verbindung via Straßenbahn zum ISS Dome.
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